UNSER PROJEKTLEITER JOHN BERICHTET AUS DEM CHARIS ZENTRUM:
"Oft scheint die phychische Not nach Essen und medizinischer Versorgung am dringensten, doch die seelischen Qualen der Kinder müssen auch berücksichtigt werden. Ihr Trauma und unvergessliche Erlebnisse können sie das ganze Leben verfolgen. 2011 hat das Zentrum 460 Kinder, von denen 138 bei uns leben. 200 Mädchen und Jungen müssen von uns versorgt werden, leben aber bei einem Vormund in der Gemeinde. Die restlichen 112 Kinder leben bei ihren Eltern, müssen jedoch ebenfalls versorgt werden.
Das Essen stellt die größte Herausforderung und die größte Ausgabe in unserem Zentrum dar. In den letzten drei Jahren sind die Lebensmittelpreise ständig gestiegen und ein Ende ist nicht abzusehen. Die Dürre von 2010 und die Überschwemmungen 2011 haben eine Nahrungsmittelknappheit verursacht, die die Preise nochmals in die Höhe treibt."

UNSER PRO
JEKTLEITER PATRICK BERICHTET AUS DEM ZANA ZENTRUM:
"Wir danken Gott, daß unsere Kinder keinen einzigen Tag ohne eine warme Mahlzeit verbringen mußten. Anfang des Jahres befürchteten wir, wir würden es nicht schaffen, mit den ums Vierfache gestiegenen Preisen und der Inflation von 28%. Wir können die Kinder nur noch versorgen, weil wir selbst Süßkartoffeln und Gemüse anbauen. Trotzdem mußten wir bereits die Portionen für die Kinder verkleinern - obwohl wir wissen, daß viele der Kinder den Rest des Tages nichts mehr bekommen."
Unser Babyhaus Moses ist die einzige Babystation für zu früh geborene und schwache Babys in ganz Sambia. Die Kleinen, die uns vom Krankenhaus, verzweifelten Angehörigen oder barmherzigen Mitmenschen gebracht werden, haben ihre Mutter bei der Geburt verloren, wurden ausgesetzt oder sind zu früh geboren. Manche wiegen weniger als drei Pfund. Wir haben keine spezielle medizinische Ausstattung, doch die Mitarbeiterinnen kämpfen Tag und Nacht um das Überleben der Neugeborenen. Zur Zeit werden hier 38 Babys gesundgepflegt.
Immer wieder ein Wunder - Dank Gebet und liebevoller Fürsorge kommen Babys wie dieses, langsam wieder zu Kräften. Ohne unsere gemeinsame Hilfe - die unserer Freunde & Förderer - und dem Team vor Ort - hätten sie keine Chance zu überleben. Wir sind eine Stimme, für die, die keine Stimme haben - damit sie leben können ...
... nun beginnt schon die zweite Woche im neuen Jahr ... - und auch in diesem Jahr wollen wir gemeinsam mit barmherzigen Menschen wie Ihnen - die 'Initiative der Liebe' ergreifen - um so wie in den Jahren zuvor 'Spuren des Einsatzes unserer Klinik in Haiti zu hinterlassen' - ... Spuren der Liebe, der Hoffnung - des Lebens - ... Spuren, die in eine Zukunft mit Zuversicht führen. Deshalb bitten wir für die Kranken und die Hungernden in Haiti - für die Not leidenden Menschen, besonders für die Kinder - Menschen wie Sie, bitte lassen Sie uns ".. nicht müde werden, Gutes zu tun, ..." - unsere Klinik in Haiti braucht unsere gemeinsame Hilfe - um helfen zu können.
Wir wünschen uns, daß diese Woche noch viele barmherzige Menschen sich ein Herz fassen und dazu beitragen die Klinik durch ihre Spende zu unterstützen - wer sollte nicht helfen, wenn nicht wir?
Möge Ihnen diese Woche Gutes geschenkt werden - Gutes, was Sie dankbar annehmen können, ohne viel Bedenken, ganz gemäß Wilhelm Busch (1832-1908) " Doch vor allen Dingen, daß warum Du Dich bemühst, möge Dir gelingen." Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Woche - Ihr Team von Hilfe Weltweit e.V.